Die Aufnahmen zeigen den morbiden Charme einer Industriebrache in der stillgelegten Mine Miniere di Capoliveri auf Elba.

Leica M6, ADOX Silvermax

Das erste Foto wurde mit der Leica M6 und dem Kleinbildfilm ADOX SILVERMAX gemacht. SILVERMAX hat im vergleich zu normalen Filmen einen ca. 30% erhöhten Silbergehalt. Dadurch baut er eine hohe Dichte auf und kann einen Kopierumfang von bis zu 14 Blenden erzielen. Man bekommt alles ins Negativ: von den tiefsten Schatten bis zu den feinsten Lichtern.

Einen völlig anderen Charme haben die folgenden Fotos, sie entstanden mit der neuen Leica M10.

Leica M10
Leica M10
Leica M10

Die elbanischen Eisenvorkommen gehören zu den ältesten Eisenablagerungen der Welt.

Seit der Frühzeit der Geschichte hatte die Insel eine strategische Position, sowohl was die Kontrolle des Schiffsverkehrs betrifft als auch aufgrund der großen Mineralienvorkommen, die bei den grossen Mächten des Mittelmeerraums Begehrlichkeiten weckte.

Schon die Etrusker erkannten den Reichtum dieser Insel, indem sie entdecktes Eisenerz abbauten und im Hafen von Portoferraio verschifften.

Ab 1897 entwickelte Italien die Idee einer modernen Stahlindustrie. Die grosse Stahlindustrie benötigt Elbas Eisenmineralien: Magnetit, Hämatit, Limonit, Siderit und Pirit als Hauptquelle des Stahls.

Ab 1950 beginnt mit dem Aufkommen des Tourismus und der Konkurrenz die Phase der Schliessung der Bergwerke. 1982 dann das offizielle Ende des Eisenabbaus auf Elba mit der Schliessung der letzten Mine dere Galleria del Ginevro.

Aber noch heute sind die Überreste aus dieser Zeit zu sehen, denn die Rückstände der damaligen Schmelzöfen, welche sich durch ihre runde Kegelform auszeichneten, wurden erhalten.